
Gemeinsam den Rhythmus finden: Wenn die innere Uhr von blinden Menschen anders tickt.
Haben Sie in Ihrem Familien-, Freundes- oder Kollegenkreis einen völlig blinden Menschen, der nachts oft wach liegt und tagsüber mit extremer Müdigkeit kämpft? Was oft wie eine gewöhnliche Schlafstörung wirkt, hat bei völlig blinden Menschen häufig eine biologische Ursache: das Non-24-Syndrom. Wir wenden uns direkt an Sie als sehende Vertrauensperson, um gemeinsam Licht ins Dunkel dieser wenig bekannten Rhythmusstörung zu bringen.Was ist Non-24?
Normalerweise orientiert sich unsere innere Uhr am Tageslicht, um uns nachts schlafen zu lassen und tagsüber wach zu halten. Bei völlig blinden Menschen fehlt jedoch oft dieser wichtige Impuls des Lichts an das Gehirn. Die Folge: Die innere Uhr läuft in ihrem eigenen, natürlichen Takt, der meist etwas länger als 24 Stunden dauert.
Das Leben mit Non-24 ist eine tägliche Herausforderung, die weit über bloße Müdigkeit hinausgeht:
Zyklische Belastung: Die Beschwerden verlaufen in Phasen – mal ist der Leidensdruck extrem hoch, mal scheint es besser zu gehen.
Erschöpfung im Alltag: Betroffene fühlen sich oft energielos, was Konzentration im Beruf oder soziale Kontakte erheblich erschwert.
Gefühlter Kontrollverlust: Der Versuch, einen „normalen“ Tagesablauf zu meistern, wird oft zur Zerreißprobe.
Soziale Isolation: Da die Auswirkungen für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar sind, fühlen sich Betroffene häufig unverstanden, was die psychische Belastung noch verstärkt.
Ihre Unterstützung zählt: Falls Sie bei einem blinden Menschen in Ihrem engsten Kreis – sei es in der Familie, im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz – Anzeichen für Non-24 bemerken, suchen Sie das Gespräch. Gemeinsam können Sie den Weg zu professioneller Beratung ebnen.
Für eine professionelle Einschätzung steht Ihnen unser medizinisches Fachpersonal gerne beratend zur Seite. Sie erreichen uns persönlich von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr.
Zyklische Belastung: Die Beschwerden verlaufen in Phasen – mal ist der Leidensdruck extrem hoch, mal scheint es besser zu gehen.
Erschöpfung im Alltag: Betroffene fühlen sich oft energielos, was Konzentration im Beruf oder soziale Kontakte erheblich erschwert.
Gefühlter Kontrollverlust: Der Versuch, einen „normalen“ Tagesablauf zu meistern, wird oft zur Zerreißprobe.
Soziale Isolation: Da die Auswirkungen für Außenstehende oft schwer nachvollziehbar sind, fühlen sich Betroffene häufig unverstanden, was die psychische Belastung noch verstärkt.